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GVSH-MM am 23. / 24.07.2011 – Klasse gehalten

Golfplatz unter Wasser

Leider gibt es keine weiteren Fotos, da die Kameras dem Wetter nicht stand­halten konnten.

Schot­ti­sche Verhät­nisse in Wald­shagen

Ein Bericht von Captain Matthias Bösel.

Das Team des Maritim Golf­club Ostsee: M. Joan-Heugel, Andreas Zuck, Matthias Bösel, Kurt-Chris­tian Kauf­mann, Daniel Schle­siger, Alex­ander Schulz, Peter Lorentzen, Armin Schulten und Volker Gloe.

Im Hinblick auf die Mann­schafts­meis­ter­schaft von Schleswig-Holstein am 23. und 24. Juli 2011 im GC Wald­shagen wurde tage­lang im Voraus der Wetter­be­richt ganz genau verfolgt. Die Aussichten für das große Golf­wo­chen­ende wurden von Tag zu Tag gruse­liger. Bereits auf der Anreise enttäu­schende Gewiss­heit: Sturm, Regen, 14 Grad – eben so richtig schot­ti­sche Verhält­nisse.

Auf der Anlage des Golf­club Wald­shagen fragten sich viele Teil­nehmer der insge­samt 8 Mann­schaften am Sams­tag­morgen, ob über­haupt gespielt werden kann. Aber der Platz war in gutem Zustand und so wurde schnell entschieden, dass es für die Gruppen G und H auf jeden Fall losgehen sollte. Kalte Regen­schwaden fegten über den Platz, das Ziel Aufstieg vor Augen, wurde gestartet.

Tag 1: klare Nieder­lage

Der Golf­club Sülfeld erwies sich am Samstag als sehr starker Gegner. So waren zum Mittag die klas­si­schen Vierer in den Teams D.Schlesiger/A.Zuck, P.Lorentzen/M. Joan-Heugel und A.Schulz/K.-C. Kauf­mann unter­legen. Ledig­lich das Team V.Gloe/M.Bösel konnten sich am letzten Loch knapp durch­setzen und den ersten Punkt erspielen.

Mit diesem Rück­stand von 1:3 ging es in die Einzel – und auch hier waren die Sülfelder über­legen.
Nur M.Bösel gelang es, sein Spiel „all square“ zu beenden, so dass wir uns für den Sonntag mit dem Spiel um den Klas­sen­er­halt abfinden mussten.

Die andere Partie gewann die Heim­mann­schaft aus Wald­shagen gegen den GC Sege­berg.

Tag 2: drama­ti­sches Finale mit Happy End

Sonntag wetter­tech­nisch das gleiche Bild: Regen, Sturm, 13 Grad. Die Schläger flogen am Morgen längst nicht mehr so dyna­misch, den meisten steckte der Samstag mit dem nassen Boden, mit Sturm und dem Dauer­regen noch in den Knochen, aber in dem Bewußt­sein, dass es um den Klas­sen­er­halt ging, musste es gehen.

Für die Paarungen A.Schulz/M.Bösel, D.Schlesiger/A.Schulten und V.Gloe/P.Lorentzen waren wiederum die klas­si­schen Vierer wenig erfolg­reich. Nur K.-C. Kaufmann/M.S. Jeon-Heugel konnten den ersten halben Punkt für unseren Club erkämpfen.

Nach der Mittags­pause war klar: bei dem Rück­stand von 0,5:3,5 benö­tigten wir von den noch acht zu verge­benen Punkten ganze sechs!

Mit einer gewissen Erschöp­fung, gepaart mit dem Funken Zuver­sicht machten wir uns also auf den Weg in die Einzel.
In der vorderen Hälfte der Flights deutete sich nach der Hälfte an, dass D.Schlesiger und M.Bösel die Punkte einspielen würden. Alex­ander Schulz kämpfte bis zum Schluß und gewann letzt­end­lich auch. Volker Gloe holte nach einem großen Rück­stand gegen einen starken Sege­berger auf und teilte „all square“.

Eben­falls span­nend waren die Partien von P.Loentzen und auch A.Schulten, die über 18 Löcher gehen mussten, um eben­falls am Ende die Punkte zu teilen.

M.S. Jeon-Heugel beein­druckte dann ihren Gegner durch ihr präzises Spiel und holte einen weiteren ganzen Punkt – plötz­lich waren 5,5 Punkte in den Einzeln erspielt, im Gesamt­er­gebnis waren es schon 6 – wir konnten also nicht mehr verlieren.

Die Frage war: was macht Kurt-Chris­tian Kauf­mann? Entweder punktet er und wir halten die Klasse und wir müssten uns auf ein Stechen einstellen und am 18. Grün war es dann der letzte Putt, den sein Sege­berger Kontra­hent aus Sege­bergeg  aus 2m vorbei­schob – geteilt und Klas­sen­er­halt geschafft.

Vielen Dank

Ich kann nur DANKE sagen und den Hut ziehen vor den Teil­neh­mern dieser Meis­ter­schaften.
Alle haben ihr Bestes gegeben und prima durch­ge­halten trotz dieser widrigen Witte­rungs­ver­hält­nisse. Ein beson­derer Dank gilt den Caddies Marvin Hahn und Rudi Heugel für ihre Unter­stüt­zung.

Sicher­lich bleiben die Schläger die nächsten Tage im Schrank. Wenn die Sonne uns dann doch wieder beehren sollte, freuen wir uns aber bestimmt alle auf eine schöne sommer­liche Golfrunde im kurz­ärm­ligen Hemd.

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