skip to Main Content

GVSH-MM am 25. / 26.05.2013 – die Wasserschlacht von Curau

Die „wasserfeste“ Maritim Clubmannschaft 2013.

Die „wasser­feste“ Maritim Club­mann­schaft 2013 v.l.: Myung Soon Jeon-Heugel, Kurt-Chris­tian Kauf­mann, Nicola Wunsch, Anja Fröm­ling, Tim Julian Kremer, Volker Gloe, Matthias Bösel, Andreas Voß. Kleine Fotos: Alex­ander Schulz (oben) und Philipp Zehm.

Die Wasserschlacht von Curau

Ein Bericht von Captain Matthias Bösel.

Die dies­jäh­rigen Mann­schafts­meis­ter­schaften von Schleswig-Holstein am 25. und 26. Mai beim GC Curau erwiesen sich als echte Golf-Bewäh­rungs­probe.

Nachdem der Golf­platz in Curau bereits in der Woche vor dem Wett­kampf wegen Dauer­re­gens gesperrt war, gingen wir aufgrund der Wetter­vor­her­sage (aller Wetter­dienste) von der termin­li­chen Verschie­bung des Turniers aus.

Offenbar hatten die Verant­wort­li­chen in Curau aber andere Verbin­dungen zu Petrus, so dass (für viele über­ra­schend) keine Absage erfolgte und die acht Mann­schaften aus den Gruppen G und H sich am Sams­tag­morgen zu den Wett­spielen einfanden.

Vermut­lich ahnte zu diesem Zeit­punkt noch keiner der Spie­le­rinnen und Spieler, was in den kommenden zwei Golf­tagen folgen sollte. Heftiger Dauer­regen an beiden Wett­kampf­tagen sorgte für knöchel­tiefes Wasser auf den Fair­ways, bis zum Rand gefüllte Bunker und riesige Wasser­la­chen auf den Grüns, so dass Putten nur noch auf wenigen Stellen möglich war und fast alle Spieler den „Grün-Chip“ bevor­zugten, was wiederum den Curauer Green­kee­pern das Blut in den Adern gefrieren ließ.

Alles in allem Bedin­gungen, die ein Golf­spiel eigent­lich nicht zuliessen. Nur die GVSH-Verant­wort­li­chen sahen das ganz anders und erklärten uns mit den Worten „Es gelten ja für alle die glei­chen Bedin­gungen.“, dass es sich um einen zu jeder Zeit sport­li­chen Wett­kampf handelt. Na ja.

Aufstieg verpasst, Abstieg verhindert

Im ersten Spiel am Samstag war unser Team der starken Heim­mann­schaft aus Curau unter­legen. Ledig­lich Volker Gloe und Matthias Bösel im Vierer und Kurt-Chris­tian Kauf­mann konnten Ihre Matches gewinnen.
Der Vierer Anja Fröm­ling und Kurt-Chris­tian Kauf­mann steu­erte mit einem geteilten Spiel den weiteren halben Punkt zur klaren 2,5:9,5 Nieder­lage bei.

So ging es am Sonntag bei noch widri­geren Bedin­gungen als am Vortag gegen die Mann­schaft aus Hohwacht in das Spiel um den Klas­sen­er­halt in der Gruppe H.

Da es auch in der Nacht munter weiter geregnet hat, stand der Platz nun endgültig unter Wasser, was die GVSH-Verant­wort­li­chen aber auch an diesem Tag nicht sonder­lich störte, so dass die Wasser­schlacht ihren Verlauf nahm.

Erfreu­li­cher­weise erwies sich unser Team aber als hoch­was­ser­taug­lich und legte mit drei gewon­nenen Vierern (Alex­ander Schulz / Myung Soon Jeon-Heugel, Andreas Voss / Matthias Bösel, Volker Gloe / Tim Julian Kremer) den Grund­stein für den Erfolg gegen die Hoch­wachter.

In den Einzeln über­zeugten beson­ders unsere Damen mit zwei Siegen von Nicola Wunsch und Anja Fröm­ling sowie einem geteilten Match von Myung Soon Jeon-Heugel.
Einen weiteren halben Punkt steu­erte Volker Gloe bei und unserem stark aufspie­lenden Youngster Tim Julian Kremer war es dann vorbe­halten mit seinem Sieg „den Sack zuzu­ma­chen“, so dass wir mit einem 4:4 in den Einzeln und einem 3:1 in den Vierern den Klas­sen­er­halt mit 7:5 sichern konnten.

Gewinner und Aufsteiger in die Gruppe G wurde der GC Curau mit einem 8,5:3,5 gegen den GC Sege­berg, Absteiger in die Gruppe I ist das Team vom G&CC Hohwachter Bucht.

Vielen Dank

An dieser Stelle noch einmal ein dickes Lob an unsere Mann­schaft mit Anja Fröm­ling, Myung Soon Jeon-Heugel, Nicola Wunsch, Tim Julian Kremer, Volker Gloe, Kurt-Chris­tian Kauf­mann, Alex­ander Schulz, Andreas Voß und Philip Zehm, unseren Caddies Olli Milc­zewski, Rainer Scharf­schwedt und Rudi Heugel sowie allen Teil­neh­me­rInnen und Betreuer der anderen Teams, die sich einer hoffent­lich einma­ligen Wasser­schlacht gestellt und diese mit Tonnen von Regen­kla­motten und viel Humor durch­ge­standen haben.

Eben­falls ein großer Dank an das „Cate­ring-Team“ vom GC Curau um Frau Küpper, das trotz der widrigen Umstände für eine tolle Versor­gung der Sportler gesorgt hat und an die Curauer Green­keeper, die mit dem Versuch der Platz­pflege während der Matches eine wahre Sisy­phos-Aufgabe zu verrichten hatten.

Back To Top